Haben Sie sich schon umgesehen? Ich zeige Ihnen Ihren Arbeitsplatz und die Grundlagen.
George HemnitzHaben Sie sich schon umgesehen? Ich zeige Ihnen Ihren Arbeitsplatz und die Grundlagen.
Kennen Sie ihre Arbeitspflichten bereits?
Antwortmöglichkeiten
Die Einweisung anhören
Erzählen Sie mir etwas über meinen Job!
George HemnitzWir befinden uns hier im Empfangsraum. Die Leute in diesen Kabinen verweisen Besucher an Ministerien und Ämter.
Das ist die Front unserer bürokratischen Verteidigungslinie. Nur die Auserwählten dürfen sie überschreiten.
Sie meinen uns?
George HemnitzMeinen Sie, dass Sie auserwählt wurden? Viele Menschen sehen sich als etwas Besonderes. Aber tatsächlich sind wir alle gleich …
2 Quadratmeter Haut, 206 Knochen, 5 Liter Blut - na ja, solange man sich gut ernährt und kein ehrenamtlicher Blutspender ist.
Und letzten Endes sterben wir alle, außer der weise Anführer natürlich. Aber bevor man stirbt, muss man hart arbeiten.
Sie werden sich um Besucher kümmern, sich ihre Appelle anhören, herausfinden welche Formulare sie benötigen und zu welchen Ministerien oder verfügbaren Ämtern sie gehen müssen. Sie müssen die richtigen Knöpfe auf dem Schaltpult drücken, die Zuweisungen ausdrucken und sie den Besuchern geben.
Antwortmöglichkeiten
Nach den Formularen fragen
Was sind das für Formulare?
George HemnitzMomentan haben wir vier Arten von Formularen: Anfrage, Beschwerde, Denunzierung und Information. Sie wählen eine dieser Arten für den Appell. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Art des Appells zu bestimmen, verwenden Sie die Hinweise auf dem Schaltpult.
Nach den Ministerien fragen
Welche Ministerien gibt es?
George HemnitzTatsächlich werden jeden Tag viele Ministerien gegründet und wieder abgeschafft und wir haben nie genügend Zeit, um unser Register zu aktualisieren. Glücklicherweise gibt es die großen sechs aber immer: die Ministerien für Ordnung, Patriotismus, Sozialfürsorge, Arbeit, Kultur und Sport, und Wissenschaft und Technik.
Also hören Sie den Besuchern gut zu und entscheiden Sie dann, zu welchem Ministerium Sie sie schicken.
Nach den Ämtern fragen
Erzählen Sie mir etwas über Ämter.
George HemnitzJedes Ministerium hat mehrere Ämter. Den Wochenplan finden Sie im Terminal.
Lehnen Sie den Appell ab, wenn keine Ämter verfügbar sind.
Tutorial abschließen
In der Theorie ist so weit alles klar.
George HemnitzAlso gut, schauen wir einmal, wie sehr sich die Theorie von der Praxis unterscheidet.
Die Einweisung nicht anhören
Ich denke, das ist ziemlich simpel.
George HemnitzGut!
George HemnitzFangen wir also mit den Grundlagen an: die Formulare. Ihre heutige Aufgabe besteht darin, fünf Besucher abzufertigen. Sie erhalten Rufpunkte für das Erreichen Ihrer Quote.
Ruf? Ich hätte lieber Geld.
George HemnitzEvan, in unserem Ministerium ist Ruf viel wertvoller als Geld! Jeder kann Geld stehlen oder finden, aber Ruf muss man sich verdienen.
Ohne Ruf können Sie Beförderungen und auch gleich Ihre gesamte Karriere vergessen. Wenn man nicht genügend Einfluss im Ministerium hat, sprechen Ihre Kollegen nicht einmal mit Ihnen.
George HemnitzWas für ein guter Tag.
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Leistungsbericht abgeben
Ich habe meine Quote erreicht. Was kommt als Nächstes?
George HemnitzSuper, weiter so! Eigentlich habe ich Ihnen nichts mehr über Ihre Arbeit zu erzählen. Sie sind jetzt auf sich alleine gestellt. Gewöhnen Sie sich ein, lernen Sie Ihre Kollegen kennen und verdienen Sie sich einen Ruf.
Wenn Sie am Ball bleiben und acht Stunden pro Tag arbeiten, werden Sie vielleicht zum Chef und dürfen zwölf Stunden pro Tag arbeiten! Ist das nicht aufregend?
Ich werde es im Kopf behalten. Danke, George!
George HemnitzIch werde im Notizheft eintragen, dass Sie Ihre Einweisung bekommen haben. Alle nötigen Dokumente befinden sich in dem Wagen neben dem Tisch. Bringen Sie sie zu Magda Rakovich, der Sekretärin des Chefs.
Ich warte bei der Statue auf Sie. Es gibt noch mehr zu besprechen.
George HemnitzEvan, versuchen Sie Fehler bei Ihrem Job zu vermeiden. Hören Sie den Besuchern gut zu und leiten Sie sie an die verfügbaren Ämter weiter.
Ihr Job ist sehr wichtig für unser Land! Mehr habe ich Ihnen über Ihren Job nicht mehr zu sagen. Sie sind jetzt auf sich allein gestellt. Gewöhnen Sie sich ein, lernen Sie Ihre Kollegen kennen und verdienen Sie sich einen Ruf.
Wenn Sie am Ball bleiben und acht Stunden pro Tag arbeiten, werden Sie vielleicht zum Chef und dürfen zwölf Stunden pro Tag arbeiten! Ist das nicht aufregend?
Ich werde es im Kopf behalten. Danke, George!
George HemnitzIch werde im Notizheft eintragen, dass Sie Ihre Einweisung bekommen haben. Alle nötigen Dokumente befinden sich in dem Wagen neben dem Tisch. Bringen Sie sie zu Magda Rakovich, der Sekretärin des Chefs.
Ich warte bei der Statue auf Sie. Es gibt noch mehr zu besprechen.
Nach der Umsetzung der Aufgabe fragen
Wie bearbeite ich die Formulare?
George HemnitzSetzen Sie sich, nehmen Sie sich einen Stapel Formulare, sprechen Sie mit den Besuchern und tragen Sie ihre Informationen ein. Lassen Sie mich nicht hängen!
Nach dem Ruf fragen
Wie kann ich meinen Ruf steigern?
George HemnitzSie bekommen Ruf für die Bearbeitungsquote von Appellen. Lassen Sie mich nicht hängen!
Nach den Besuchern fragen
Was sind das alles für Leute?
George HemnitzDie Besucher? Das sind … einfach Leute! Keine wie Sie und ich natürlich - wir arbeiten für das Ministerium. Und das sind gewöhnliche Leute mit gewöhnlichen Problemen.
Wenn Sie sie nicht selbst lösen können, kommen Sie zu uns. Wir sind ihre letzte Hoffnung, Evan. Denken Sie daran, dass ihnen niemand helfen wird, wenn wir es nicht tun!
Vielleicht weinen, fluchen, lachen oder bedrohen sie Sie sogar. Sie können unangenehm, unhöflich, gemein und grausam sein.
Aber Sie müssen daran denken, dass Sie hergekommen sind, um Hilfe zu erhalten. Und Ihr Job ist es …
Ihnen zu helfen. Ich verstehe.
George HemnitzNein! Ihr Job ist es, ihre Anfragen richtig zu bearbeiten. Die Hilfe hängt dann von dem Fall ab.
Sie helfen Ihnen ja nicht zu Ihrem eigenen Nachteil, oder? Ich bin der Einzige, der sich um Fremde Gedanken macht und steche deswegen wie ein bunter Hund aus der Masse.
Über die Arbeit sprechen
Antwortmöglichkeiten
Nach dem Vater fragen
Kannten Sie meinen Vater?
George HemnitzJa, ich kannte den Herrn Redgrave. Ist das nicht komisch? Eine solch respektable Persönlichkeit von ganz oben lässt sich auf ein Gespräch mit einem Knecht wie mir ein. Warum hatten Sie keinen Kontakt mit Ihrem Vater?
Antwortmöglichkeiten
Ehrlich antworten
Als meine Mutter vor vielen Jahren starb, zog er sich zurück, vergrub sich in seiner Arbeit und schickte mich in die entlegenste Universität des Landes.
George HemnitzDas muss schwer gewesen sein.
Das Schmerzhafteste war, dass er nicht einmal versuchte, die Ursache für Ihren Tod herauszufinden.
Als hätte sie ihm nichts bedeutet.
George HemnitzEs tut mir leid, das zu hören, Evan. Vielleicht kennen Sie nicht die ganze Geschichte.
Nun, er ist jetzt tot, also werde ich das nie erfahren.
Ausweichend antworten
Väter geraten immer in Konflikte mit ihren Söhnen, nicht wahr?
George HemnitzDas kann ich nicht genau sagen. Ich kannte meinen Vater nicht.
Unfreundlich antworten
Können Sie mir sagen, wie viele Einwohner momentan in unserer Stadt leben?
George HemnitzLaut der letzten Volkszählung sind es 3.678.000 - Vororte und nicht registrierte Bürger ausgenommen. Warum?
Wie kann es sein, dass ich bei all diesen Leuten gerade auf die Person treffe, die diese Frage stellt?
George HemnitzTut mir leid, ich wollte nicht herumschnüffeln.
Nach seiner Arbeit fragen
Wie lange arbeiten Sie schon hier?
George HemnitzIch empfing hier genau drei Jahre und zwölf Tage Besucher.
Dann wurde ich zum Stockwerksinspektor befördert, weil ich alle 769 Regeln und deren 242 Ergänzungen auswendig konnte. Nicht übel, was?
Das war eine ziemlich unnütze Errungenschaft, aber trotzdem! Ich muss nur noch zwei Jahre, fünf Monate und acht Tage arbeiten - dann werde ich ins Stockwerk 17 versetzt, die Abteilung für Kontrolle und Supervision.
Wie gefällt es Ihnen dort?
George HemnitzEs ist nett! Ich helfe den Leuten beim Lösen ihrer Probleme und ich kümmere mich um sie. Auch wenn sie es mir nicht danken, weiß ich, dass ich gute Arbeit mache!
Nach Kollegen fragen
Mit wem werde ich arbeiten?
George HemnitzDie Leute sind nett - wenn sie Sie brauchen. Tun Sie ihnen ein paar Gefallen, lächeln Sie und quatschen Sie in den Pausen mit Ihnen.
Ich empfehle Ihnen nicht, ihnen zu vertrauen oder Geheimnisse mit ihnen zu teilen. Ich habe gesehen, wie viele Denunzierungen es in der internen Kontrollabteilung gibt.
Ich liebe Statistiken und Zahlen und selbst ich konnte nicht herausfinden, wie viele es genau gab. Tonnenweise Papiere, die verarbeitet werden müssen.
Ich bezweifle also, dass Ihre Geheimnisse länger geheim bleiben würden als man braucht, um einen Bericht zu schreiben.
Nach Magda Rakovich fragen
Erzählen Sie mir von ihr.
George HemnitzSie ist Fergusons Sekretärin.
Man erzählt sich, dass sie einst eine umwerfende Frau war, aber es gab eine Art Unfall und jetzt nennen sie alle nur noch die "Gorgonin".
Machen Sie sich nichts draus, wenn sie Sie anschreit. Sie macht das immer. Geld ist die einzige Sache, die ihr versteinertes Herz noch erreicht.
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Über die Familie sprechen
Hier zu arbeiten ist zermürbend. Haben Sie Familie, wenn ich fragen darf?
George HemnitzNatürlich! Ich habe eine Frau, zwei Kinder, einen Hund und ein Klasse-D-Apartment wie alle anderen auch! Und Sie?
Frau und Tochter. Ich werde sie später sehen.
Antwortmöglichkeiten
Nach seiner Frau fragen
Stört es Ihre Frau, dass Sie so viel arbeiten?
George HemnitzIch mache einen wichtigen Job und Rose weiß das. Alle guten Bürger schulden der Gesellschaft etwas und das hier übertrumpft alles! Manchmal ist sie verblüfft, wie meine Schuld so groß werden konnte, aber das ist nur ein Witz von ihr am Rande.
Nach dem Apartment fragen
Klasse D?
George HemnitzFast alle Beamten, die mehr als fünf Jahre gearbeitet haben, dürfen sich auf einen Platz in der Schlange für eine Unterkunft der Klasse D freuen.
Wir waren schon viele Jahre auf der Warteliste, bis man uns ein Apartment zuteilte. Es ist wie im Märchen. Wir haben unser eigenes Badezimmer!
Ich habe gehört, dass Sie sofort ein Klasse-D-Apartment bekommen haben. Sie haben echt unglaubliches Glück. Offensichtlich hat es Vorteile, ein Redgrave zu sein.
Nach seinen Kindern fragen
Wie viele Kinder haben Sie?
George HemnitzZwei. Aster ist mein Ein und Alles. Sie kennt bereits alle Anordnungen der letzten fünf Jahre auswendig - und das mit fünf!
Adam ist zwei Jahre älter …
Sind Sie nicht stolz auf Ihren Sohn?
George HemnitzDie Sache ist, dass … er … speziell ist.
Was ist passiert?
George HemnitzAspergillus niger.
Was ist das?
George HemnitzGewöhnlicher schwarzer Schimmel. Klasse-J-Häuser sind voll davon. Man bekommt ihn sehr schwer weg. Und wenn man sich zu lange in der Nähe davon aufhält … Nun ja …
Meningitis ist nicht das Beste, was einem dreijährigen Kind widerfahren kann.
Das ist schrecklich!
George HemnitzNicht wirklich. Wir haben uns daran gewöhnt. Wie dem auch sei, er ist unser Sohn und wir lieben ihn. Manchmal erkennt er uns sogar.
Nach seinem Hund fragen
Man sagt, es sei nicht leicht, heutzutage an einen Hund zu kommen.
George HemnitzSo schwer ist das nicht, es dauert nur eine Weile. Man muss alle sieben verschiedenen Bewerbungsformulare einreichen, eine medizinische Untersuchung überstehen, sich psychologisch und auf Drogen testen lassen sowie Kontoauszüge und eine Liste der Mieter bereitstellen ...
… Dazu kommen noch ein Arbeitsnachweis und Kopien aller eigenen Papiere - vom Pass bis hin zur Besitzurkunde des Kühlschranks.
Und die Zustimmung des Nachbarn. Nichts Besonderes. Jeder erfahrene Beamte kommt damit klar.
Jetzt macht dieser Hund meine Kinder so glücklich!
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George HemnitzSie und Ihre Familie sollten einmal zum Abendessen zu uns kommen. Meine Frau würde sich über Ihren Besuch freuen. Ich bin mir sicher, dass sich die Kinder gut verstehen würden!
Über was möchten Sie sprechen?
George HemnitzEvan, es geht um Ihren Vater. Die Dinge, die ihm passiert sind, waren einfach schrecklich. Ich muss Ihnen etwas sagen.
Und weiter?
George HemnitzHöchstens zwanzig Leute in diesem Land kennen diese Information. Ich gehe ein großes Risiko ein, Ihnen diese Details preiszugeben. Also muss ich Sie darum bitten, dass Sie niemandem etwas davon sagen! Okay?
Einverstanden.
George HemnitzWie Sie bereits wissen, wurde ich vor ein paar Jahren zum Stockwerksinspektor ernannt. Aber zur gleichen Zeit würde ich für die Arbeit in Abteilung 6 eingeteilt.
Abteilung 6? Das ist ein Mythos! Keine Person bei Verstand glaubt daran.
George HemnitzDer beste Trick des Teufels war, die Welt davon zu überzeugen, dass er nicht existiert. Abteilung 6 wird als Mythos betrachtet, weil es der Anführer so wollte. Um genauer zu sein: so wollte es Ihr Vater.
Mein Vater war der Leiter von Abteilung 6? Und was haben Sie dort gemacht?
George Hemnitz"Heimdall", ein Geheimprojekt unter der Leitung Ihres Vaters, wurde damals gestartet. So lernten wir uns kennen.
Ich war immer gut mit Zahlen, also wurde ich eingeweiht, um … Einschätzungen zu statistischen Fehlern und deren potenziellen Auswirkungen zu geben …
Er sprach nicht viel über sich, aber seinen Sohn erwähnte er mehrmals.
Und seine Augen leuchteten, wenn er das tat! Er war stolz auf Sie, glauben Sie mir.
Antwortmöglichkeiten
Was hat mein Vater sonst noch über mich gesagt?
In den letzten zehn Jahren sprachen wir nicht miteinander …
George HemnitzEr erwähnte, dass er nicht mehr in Kontakt mit Ihnen stünde, aber immer hoffte, dass Sie eines Tages an seiner Seite sein würden.
Warum glauben Sie das?
George HemnitzEr schrieb Ihnen ein paar Tage vor seinem Tod einen Brief. Er muss gewusst haben, dass ihm etwas passieren würde!
Ein Brief? Haben Sie ihn dabei?
George HemnitzNein, den habe ich Zuhause. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Sie so schnell hier auftauchen. Ich werde ihn Ihnen morgen geben und alles erzählen, was ich weiß … irgendwo, wo es ruhig ist. Und es gibt einen biometrischen Safe. Ich weiß nicht, was darin ist, aber es muss etwas Wertvolles sein.
Danke, George. Ich weiß nicht, wie ich Ihnen danken soll …
George HemnitzKeine Ursache, Evan. Ihr Vater war gut zu mir. Das ist das Mindeste, was ich für Sie tun kann.
Nach dem Projekt fragen
Was für ein Projekt war Heimdall?
George HemnitzNicht hier, nicht jetzt! Das ist zu gefährlich. Wir müssen einen ruhigen Ort und den richtigen Zeitpunkt finden. Wie wäre es mit morgen?
Ich erzähle Ihnen alles und Sie können sich entscheiden, was Sie mit den Informationen anfangen.
Verabschieden
Danke, dass Sie mir von meinem Vater erzählt haben, George.
George HemnitzWir werden noch Zeit haben, um mehr miteinander zu reden. Bis morgen.
Dialog beenden
Ich habe keine Zeit, darüber zu reden.
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Sie können Ihre Auswahl nicht ändern