Wo bleibt bloß dieser verdammte Bus?
Dialogzeilen
Wo bleibt bloß dieser verdammte Bus?
Kim, steig ein!
Keine Sorge, Kim. Herr Schmolke wird sicher gleich kommen.
Nein, Frank!
Kim? Was machst du denn hier?
Pssst! Doch nicht auf offener Straße! Wenn die Nachbarn euch hören!
Oh, Mama! Ich ...
Frank? Was geht hier vor?
Dann geht Kim alleine.
Sabine, bitte reg dich nicht auf.
Ihr werdet nicht weit kommen!
Sabine, wir gehen.
Ich bleibe und sorge dafür, dass deine Mutter nicht ins Gefängnis muss.
Kim ist zu Besuch gewesen.
Okay, Papa.
Frank, du konntest mich noch nie anlügen.
Ich rufe jetzt die Polizei!
Die Polizei hat mehrfach angerufen.
Kim, steig ein!
Wir müssen sie zurückbringen, sonst werden wir verhaftet.
Ich hab dich auch lieb.
Also mach die Situation nicht noch schlimmer, Frank!
Es tut mir leid, Sabine.
Ich werde das Land verlassen, Mutter.
Tochter und Ehemann begehen Republikflucht - da können Alexander und ich froh sein, wenn sie uns nicht gleich an die Wand stellen!
Seid doch vernünftig!
Kim, wir müssen weg.
Du weißt, Kim kann nicht anders.
Ihr reißt uns mit ins Verderben!
Sie versucht es ja nicht einmal!
Jetzt reicht's! Das ist überhaupt nicht lustig!
Du lässt mir keine andere Wahl, Frank!
Du machst mir Angst, Frank!
Viel Glück, Schatz!
Papa hat recht, Mama. Ich muss hier weg.
Mama ...
Papa! Nein!
Sag ihnen doch die Wahrheit.
Sabine! Bitte, mach das nicht!
Aber nein, Kim ... ich...
Tschüss, Papa! Ich hab dich lieb!
Herr Schmolke! Und jetzt los!
Geh nur! Schnell!
Ihr zwingt mich, die Staatspolizei zu rufen!
Kim, Kind! Ich kann das nicht zulassen!
Geh! Du schaffst das schon!
Bitte, Sabine. Wir gehen jetzt.
Geh, mein Schätzchen. Herr Schmolke wird dich über die Grenze bringen.
Bitte pass gut auf Alexander auf.
Papa, ich ...
Ich ... ich kann das nicht zulassen.
Solltest du nicht im Umerziehungslager sein ...?
Und die Koffer?
... Kim und ich werden das Land verlassen.
Ihr werdet ... was?
Und Papa kommt mit.
Hör doch auf mit den scheiß Nachbarn, Mama!
Hier geht es um mein Leben und nicht darum, was die scheiß Leute über dich denken!
Du egoistisches kleines Ding.
Hier geht es auch um mein Leben - und das von Alex.
Was glaubst du, was passiert, wenn ihr weggeht?
Das Ministerium wird Alex und mich abholen. Sie werden uns unterstellen, dass wir eingeweiht waren.
Wie kann man so verdammt oberflächlich sein?
Und dass wir wissen, wo ihr seid.
Und was soll ich denen dann sagen?
Du zwingst mich, die Menschen zu denunzieren, die ich liebe!
Dass du mich hasst.
Ich hasse dich nicht.
Ich liebe dich.
Aber ich verstehe nicht, warum du dich nicht ein bisschen besser einfügen kannst.
Zu unser aller Wohl.
Kim muss zurück ins Umerziehungslager.
Kim ist nie im Umerziehungslager angekommen.
Oder was geht hier vor?
Kim, bitte!
Sabine, bitte!
Nein, Papa, jetzt rede ich!
Lass mich, Dad!
Bitte beruhigt euch!
Ihr zerstört unsere Familie! Wie soll ich mich da beruhigen?
Sabine, ich -
Papa, schau, der Bus kommt!
Bitte sei mir nicht bös.
... ich muss jetzt gehen.
Ihr beide werdet es hier ohne uns leichter haben.
Ich liebe dich.
Lebewohl, Sabine.
Frank ...
Ihr ruiniert mir das Leben und Alexander seine Zukunft!
Aber ihr habt es so gewollt!
Alexander und mich reißt ihr nicht mit ins Verderben!
Du lässt mich hier mit einem behinderten Kind alleine zurück?
Warte, Sabine! Ich bleibe hier.
Sabine, Schatz ...
Wir warten auf den Bus, Sabine.
Kim, steig ein! Wir müssen hier weg.
Kim ist nun mal wie sie ist, sie kann sich nicht besser einfügen. Und das weißt du.
Kim, bitte sag doch nicht so etwas!
Sabine, hör Kim doch mal zu!
Sabine, Kim, bitte, beruhigt euch doch!
Ich liebe dich, Sabine.
Sabine, bitte lebe wohl. Lass es dir gut gehen.