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Ohne entsprechenden Abholschein kann ich nichts für Sie tun.

Dialogzeilen

Ohne entsprechenden Abholschein kann ich nichts für Sie tun.

Naja, das hat Herr Müller am Telefon so gesagt.

Herr Schwarz, die Vorschriften besagen eindeutig: Post ist nur an den Adressaten selbst auszuhändigen! Keine Ausnahme.

Herrn Müller wird gar nicht gefallen, dass Sie ihn warten lassen.

Herr Müller erwartet ein wichtiges Dokument. Ist bei Ihnen etwas eingegangen?

Wichtiges Dokument sagen Sie? Und das soll ich Ihnen einfach so aushändigen?

Nun ja, Herr Schwarz. Wie Sie ja wissen- bin ich nur ...

..." ein kleiner bürokratischer Wicht, der sich an seinem bisschen Macht ergötzt."

Ihre Worte, Herr Schwarz. Wissen Sie noch?

Ich habe ein gutes Gedächtnis für Beleidigungen.

Oh, das tut mir leid! Aber das hat ja nichts mit dem Problem hier zu tun.

Ach, schau an, Sie sind also der neue Laufbursche.

Die Regeln des Ministeriums sind die Regeln des Großen Anführers. Das gilt auch für Herrn Müller. Da kann er noch so böse gucken.

Herr Müller hat mir persönlich aufgetragen, mich um die Verteilung der Post im Ministerium zu kümmern.

Das haben Sie dann ja bestimmt schriftlich. Oder?

Dann kann ich da leider nichts machen. Vorschriften sind Vorschriften.

Mir tut es leid ... Leider lässt mein kleiner, bürokratischer Stolz das nicht zu.

Und überhaupt, wie soll ich denn den täglichen Postdienst erledigen, wenn Sie mir die Post nicht übergeben wollen?

Bitte, machen Sie ein einziges Mal eine Ausnahme!

Er ist ein sehr ungeduldiger Mensch, wie Sie vielleicht wissen.

Das weiß auch Herr Müller. Am besten fragen Sie ihn nach einem Abholschein.