Möchten Sie dieses Messer?
Dialogzeilen
Möchten Sie dieses Messer?
Können Sie mir die Akte über Kerstin H. bitte geben?
Reißen Sie sich zusammen, Schwarz!
Möchten Sie diese Pistole?
Aus Ihnen wird zwar nie ein Soldat, aber völlig unbrauchbar sind Sie auch nicht.
Frau Seelers, sind Sie für die Verwahrung verurteilter Kunstschaffender zuständig?
Verwahren, Umschulen, Gleichschalten, Verfolgen, Bestrafen. Was immer notwendig ist, ich kümmere mich darum.
Sie verstehen also etwas von Kunst? Es ist schon beeindruckend, wie viele Talente Sie haben!
Machen Sie sich nicht lächerlich, Schwarz! Den einzigen Takt, den ich wirklich liebe, ist der des Gleichschritts von Marschkolonnen und dem Rattern…
Machen Sie sich nicht lächerlich, Schwarz! Den einzigen Takt, den ich wirklich liebe, ist der des Gleichschritts von Marschkolonnen und dem Rattern unserer Sturmgewehre.
Es hieß, damit sei ich perfekt für diesen Posten geeignet.
Oh ... na, dann können Sie mir ja sicher weiterhelfen.
Ich suche nach der Akte einer Frau. Sie wurde wegen ihrer Tätigkeit als Künstlerin inhaftiert. Ist schon ein paar Jahre her.
Name?
Kerstin H.
Das würde ich lieber für mich behalten.
Nein, diesbezüglich sind die Sicherheitsvorschriften eindeutig.
Also gut, die Zielperson heißt Kerstin H.
Ich brauche den vollen Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort und den Grund der Verhaftung.
Moment, ich schaue nach: Der volle Name lautet Kerstin Henker.
Geboren wurde sie am 13. Dezember 1950 in Anführer-Stadt.
Der Fall liegt in unserer Zuständigkeit. Wieso wollen Sie die Akte? Sie sind doch Abteilung II.
Es geht um Unmoral.
Es geht um Steuerschulden.
Ich sehe schon, da liegt eine Überschneidung der Zuständigkeit vor.
Wir konnten jedoch die Akte von Kerstin H. nicht finden, weil Sie bei Ihnen immer noch als aktuell geführt wird.
Die Interesses von Abteilung III wiegen natürlich schwerer als die Interessen von Abteilung II.
Lässt sich da wirklich gar nichts machen?
Herr Schwarz, ich dachte Sie seien ein Mann mit Erfahrung und Weitblick.
Es ist nur eine verdammte Akte. Hören Sie auf zu betteln! Das ist ja erbärmlich.
Haben Sie etwas für mich?
Nicht schlecht, Schwarz.
Gefällt mir gut. Dann geben Sie mal her, die Waffe.
Bitte sehr.
Ich muss schon sagen, Sie überraschen mich, Schwarz!
Ein schönes Stück.
Ich freue mich, dass es noch Männer gibt, die strategisch denken können.
Hier, Ihre Akte, Schwarz. Weiter so!
Und wie Sie sicherlich wissen, gehört dem Staat auch jeglicher Besitz inhaftierter Krimineller.
Wie meinen Sie das?
Haben Sie nie "Die Kunst des Konflikts" vom Großen Anführer gelesen?
Nein ... ich meine ... doch, natürlich. Was steht nochmal genau drin?
"Schmeicheleien und passende Geschenke erhöhen das Verhandlungsgeschick in jeder Lebenslage."
Verstehe. Das ist sehr tiefsinnig und weise vom Großen Anführer.
Nicht wahr? Und?
"Und" was?
Haben Sie ein Geschenk für mich?
Möchten Sie Geld?
Ich habe nichts für Sie.
Schade, Schwarz.
Wollen Sie mich bestechen, Schwarz?Ich will kein Geld von Ihnen.
Denken Sie nach. Schauen Sie sich um. Was könnte mir gefallen?
Aber vorsicht! In der Hand von Laien sind die Dinger gefährlich.
Und wenn Ihnen etwas eingefallen ist, bringen Sie es mir. Dann sprechen wir nochmal über Ihre Akte.
Haben Sie über das nachgedacht, was ich Ihnen gesagt habe?
Tatsächlich hatte ich die Akte dieser Frau neulich in der Hand.
Von der Staatspolizei verhaftet am 7. Juli 1986 wegen Singens staatsfeindlicher Lieder.
Wiedervolage wegen baldigem Bewährungsverfahren. Die muss hier noch irgendwo sein.
Aber so einfach ist das nicht, Herr Schwarz.
Oh. Äh - was für ein Zufall! Könnten Sie mir die Akte mitgeben?
Ich kann ich Ihnen die Akte daher natürlich nicht geben.
Natürlich habe ich das Bewährungsverfahren sofort abgelehnt. Da passiert so schnell nichts.
In der Hand von Profis natürlich um so mehr.
Wie gefällt Ihnen dieses Messer? Ich dachte, das wäre etwas für Sie.
Wie gefällt Ihnen diese Pistole? Ich dachte, das wäre etwas für Sie.
Der Name der Person lautet Kerstin H.
Können Sie mir keinen Zugang zum System geben?
Kerstin H. ist einerseits Künstlerin, steht jedoch auch im Verdacht, unmoralische Handlungen ausgeübt zu haben.
Wir arbeiten gerade an einer Neuschätzung des Staatsvermögens.
Sie wissen sicher am besten was Ihnen gefällt. Möchten Sie etwas Geld, damit Sie es sich kaufen können?
Leider habe ich gerade nichts passendes.