Ja, Schatz.
Dialogzeilen
Ja, Schatz.
Auch das wenige Geld was uns davon bleibt muss doch für was gut sein, oder?
Auf jeden Fall muss diese Erpressung verschwinden. Das Geld können wir wieder verdienen. Unseren Ruf nicht.
Das würde die Beziehung zwischen den beiden nicht verbessern.
Ich habe einen Brief erhalten. Jemand will Geld von mir.
Ja aber wofür denn nur?
Sehr viel Geld!
Jemand behauptet, Kim würde sich "nonkonform" verhalten.
Oh.
Weiß noch jemand davon?
"Nicht gut" ist die Untertreibung des Jahrzehnts, Frank.
Ich? Bist du verrückt? Natürlich nicht!
Wenn davon jemand erfährt, kostet mich das meine Position!
Eine Pionierleitung, die es nicht schafft, ihr eigenes Kind systemkonform zu erziehen?
Wenn sich das herumspricht, entlassen die mich!
Du solltest doch die Akte im Ministerium abfangen!
Das hast du doch gemacht, Frank?
Natürlich habe ich das gemacht. Sonst hätte das längst große Kreise gezogen.
Nein. Aber der Brief liest sich sehr konkret. Da weiß jemand etwas, Frank.
Der Erpresser will sonst Kims Beteiligung an der Steinwand-Demo öffentlich machen!
Sonst verlieren wir alles. Und dieses Mal wirklich alles.
Wir müssen etwas tun! Du musst das Geld auftreiben!
Sehr, sehr schlecht.
Aber offensichtlich weiß noch jemand davon.
So auffällig wie Kim sich benimmt, ist das nicht verwunderlich.
Und du hast keine Ahnung, wer uns da erpresst?
Ich weiß nicht wie.
Das Leben kostet im Augenblick sehr viel Geld.
Ich kümmere mich darum. Ich besorge das Geld.
Immerhin arbeitest du wieder im Ministerium!
Ach, und Schatz? Bitte sag Alexander nichts davon, ja?
Er hat im Augenblick schon so viele Sorgen.
Oh, Frank, es ist alles aus! Wir sind verloren!
Sie können mir im Ministerium sogar meine Rentenansprüche streichen!
Du hast Recht. Ich sehe da dieses Mal auch keine andere Möglichkeit.
Ohje. Das wäre nicht gut.
Hast du denn jemandem von Kims Akte erzählt?