Ich verstehe. Sie dürfen nicht kommunizieren, was in der Akte steht.
Dialogzeilen
Ich verstehe. Sie dürfen nicht kommunizieren, was in der Akte steht.
Aber dürfen Sie mir vielleicht eine Einschätzung geben, wie unsere liebe Frau Altmann die Reform finden würde?
Ich habe ich den Eindruck, dass Sie viel auf Frau Altmann geben, oder irre ich mich?
Sie irren sich nicht. Ich halte große Stücke auf Frau Altmann!
Wenn sie dürfte wie sie wollte und könnte, dann stünde dieses Ministerium hier ganz anders da.
Aha, sehr gut. Ich verstehe Sie also richtig, Herr Rückert:
Wenn Sie dürften wie Sie wollten und könnten, dann arbeiteten Sie auch eher nicht an dieser Reform?
Herr Schwarz, ich stehe in den Diensten der Größten Union und des Großen Anführers.
Meine persönlichen Meinung tut hier nichts zur Sache.
Ich halte mich bis zum letzten Buchstaben an die Vorschriften dieses Hauses.
Wenn Herr Huberts sagt, dass eine wichtige Reform umgesetzt werden muss, dann setze ich sie nach bestem Wissen und Gewissen um.
Vielen Dank, Herr Rückert. Ich glaube, ich habe Sie verstanden.
Das gälte selbst dann, wenn ich die Reform an der ich arbeiten soll, für gefährlich und falsch hielte.
Ich setzte sie genauso um wie jede andere auch. Weil es meine Pflicht ist.
Ich meinte meine Frage eher inhaltlich. An welcher Reform arbeiten Sie?
Da kann man nichts machen. Die Regeln sind nun mal die Regeln.
Kein ordentlicher Mann.
Herr Rückert, ich ...
Und schließlich liegt hier auf dem Schreibtisch eine hochgeheime Akte. Nach Paragraph 2, Absatz 2, Punkt 3 dürften Sie sich nicht mal im selben Raum…
Und schließlich liegt hier auf dem Schreibtisch eine hochgeheime Akte. Nach Paragraph 2, Absatz 2, Punkt 3 dürften Sie sich nicht mal im selben Raum aufhalten wie dieses Papier, weil Sie nicht die entsprechende Sicherheitsfreigabe besitzen.
Paragraph 5 bezüglich des höflichen Anklopfens und Wartens vor der Tür, bis man zum Eintritt aufgefordert wird.
Herr Schwarz, ich muss doch sehr bitten.
Die Reform ist Verschlusssache für jemanden mit Ihrer Sicherheitseinstufung, Herr Schwarz.
Äh, was müssen Sie denn diesmal bitten?
Bei dem geht alles drunter und drüber!
Können Sie lesen?
Sie wollen mir ja nicht vormachen, dass diese Weste angemessen ist, oder?
Natürlich kann ich lesen, Herr Rückert.
Ich mache gerade die Absatzformatierungen neu, da außer mir offenbar niemand in der Lage ist, eine sinnvolle Paragraphenstrukturierung mit der…
Ich mache gerade die Absatzformatierungen neu, da außer mir offenbar niemand in der Lage ist, eine sinnvolle Paragraphenstrukturierung mit der Schreibmaschine umzusetzen.
Warum brechen Sie dann sämtliche Regeln der Hausordnung für das Betreten des Büros eines Kollegen?
Ach, der Herr Huberts. Den habe ich neulich gerügt, weil er Aktenordner falsch sortiert hat.
Das tue ich? Das tut mir leid. Welche denn?
Ach, was machen Sie da genau?
Stephen Huberts schickt mich.
Ach, die Frau Altmann? Ja, warum sagen Sie das nicht gleich?
Paragraph 7 bezüglich der für den öffentlichen Raum im Ministerium vorgeschriebenen angemessenen Kleidung.
Ich, äh, ach so. Ich arbeite an einer Reform.
Äh, auf jeden Fall soll ich nachfragen, woran Sie gerade arbeiten.
Vielleicht ... klappen Sie die Akte einfach zu?
Wir sind hier ja nicht auf dem Spielplatz! Dort ist etwas Chaos kalkuliert und gestattet.
Frau Altmann weiß doch sonst, Zucht und Ordnung zu bewahren.
Sie haben völlig Recht, Herr Rückert. Ich haben nur eine kurze Frage.
Aber ich schätze, gutes Personal ist heutzutage so schwer zu kriegen.
Lotte Altmann schickt mich.
Herr Schwarz, kommen Sie mir nicht mit Vorschlägen, um die geltenden Regularien zu umgehen. Sonst muss ich Sie melden.
Stephen Huberts schickt mich durch alle Abteilungen.
Lotte Altmann schickt mich durch alle Abteilungen.