Hallo, wer da?
Dialogzeilen
Hallo, wer da?
Das ist ja ganz schön schief gelaufen mit der Reisereform.
Emma Grundig hier. Herr Schwarz, hören Sie mich?
Ich höre, ja. Was gibt es denn?
*klick*
Was meinen Sie?
Die Größte Reisereform ... Armin Kreinert ... Verschärfungen statt Öffnungen ...?
Nein, keine Ahnung.
Ach das. Ja, doch.
Falls Armin Kreinert Mist gebaut hat.
Wie meinen Sie das?
Wenn Sie mich fragen: Das war kein Versehen. Kreinert hat die Reform absichtlich verhunzt.
Armin Kreinert aus der III sollte in Stephens Auftrag eine Reiserefom ausarbeiten.
Aber statt sie umzusetzen, wie es mit Stephen besprochen war, hat er die Reform in ihr Gegenteil verkehrt.
Angeblich aus Versehen.
Angeblich?
Stephen war außer sich! Vor allem, da wir die Reform so schnell nicht rückgängig machen können.
Die Vorbereitung und das Genehmigungsverfahren für so eine große Reform haben Jahre gedauert.
Durch diesen Mist haben die Anleger ... ich meine die Bürger ... eine Menge Geld verloren.
"Probleme sind dornige Chancen", sagt Stephen immer.
Das ist ja schrecklich.
Schrecklich, in der Tat. Wie auch immer ...
Ah. Wie ... weise.
Allerdings! Jetzt aber zur Sache, Schwarz.
Wir ... Stephen ... ich meine, der Große Anführer ..., planen schon die nächste großartige Reform!
Und nach dem Debakel mit Kreinert wollen wir jetzt jemanden involvieren, auf den wir uns absolut verlassen können ...
... und zwar Sie, Schwarz!
Oh! Das freut mich! Worum geht es diesmal?
Musik, Schwarz. Es geht um Musik.
Stephen ... und der Große Anführer natürlich ..., wollen die Regeln für Musikgenuss in der Größten Union lockern.
Das klingt vernünftig. Ich habe nie verstanden, warum das Hören von Musik so streng geregelt ist.
Genau, Schwarz! Stephen sagt, der Markt für Musik ist gigantisch!
Es wird Zeit, dass wir da endlich mitverdienen ...
Ich verstehe. Eine hervorragende Idee.
Ich meine natürlich, dass der gesellschaftliche Fortschritt endlich auch im Bereich Musik einziehen muss.
Finden wir auch. Und jetzt kommen Sie ins Spiel, Schwarz. Wir brauchen Ihre Hilfe.
Sie, Schwarz, sind ein Mann des Volkes. Sie sind einfach gestrickt, bodenständig, durchschnittlich.
Ach so?
Ja, Schwarz, natürlich! Wenn ich es Ihnen doch sage!
Das ist gut ... oder?
Es ist sogar sehr gut, Schwarz! Denn weil Sie so durchschnittlich sind, haben Sie auch Bekannte, die genauso durchschnittlich sind wie Sie.
Erforschen Sie den Markt für Musik für einfache Bürger, Schwarz!
Was muss ich dafür tun?
Gehen Sie in Ihr Mietshaus und besorgen Sie uns Tonträger aller angesagten Musikrichtungen ...
... Punk, Rock und Pop. Oder wie die heißen.
Wir möchten wissen, was der einfache Bürger gerne hört.
Können Sie das für mich tun, Schwarz?
Kein Problem. Das schaffe ich.
Fantastisch! Ich sage Stephen, dass Sie sich wieder sehr kooperativ gezeigt haben.
Wenn Sie so weitermachen ...
Ja? Was ist, wenn ich so weitermache?
Dann werden Sie es noch weit bringen, Schwarz!
Danke, ich ...
Haben Sie von all dem wirklich nichts mitbekommen?
Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen. Was war denn los?
Ach, Sie meinen die Reform, bei der Armin Kreinert Mist gebaut hat?