Hallo Kim, ich bin's ...
Dialogzeilen
Hallo Kim, ich bin's ...
Ich hoffe es.
Papa! Endlich! Hast du was erreichen können?
Ja, ich ...
Wirklich! Oh du bist der beste, Paps! Danke! Danke! Danke!
Wann komme ich raus? Ich packe gleich!
Kim! Jetzt hör mir doch erst einmal zu!
Ja, ich habe etwas erreichen können. Und ja, du wirst rauskommen.
Allerdings nicht sofort.
Oh ...
Wann denn dann? Morgen? Nächste Woche?
Sehr bald, Kim.
Ich weiß es nicht.
Aber es hängt nicht nur von mir ab, Kim.
Oh, ich verstehe. Es hängt auch von mir ab, oder? Was muss ich tun?
Sag es mir, ich tue alles, ich möchte hier nur schnell weg.
Ich bin so müde ...
Ich kann nicht mehr, Papa.
Halte noch ein wenig durch, Schätzchen!
Aber der Zeitpunkt hängt nur von der Person ab, die mir versprochen hat, dich dort rauszuholen.
Ach so ... Verstehe.
Natürlich tust du das.
Das glaube ich nicht.
Du bist schließlich die Tochter deiner Mutter.
Und die Tochter meines Vaters, Paps!
Ha ha ... von mir hast du nur das gute Aussehen geerbt.
Aber auch du wirst noch lernen müssen: in diesem Land gibt es nichts umsonst.
Das weiß ich doch längst.
Dann ist ja gut.
Jedenfalls: Du kommst auf jeden Fall raus, dafür habe ich gesorgt.
Aber du musst dich noch etwas gedulden. Schaffst du das, mein Schätzchen?
Sehr gut. Dann lass dich nicht unterkriegen!
Ich lass mich nicht unterkriegen. Nicht von denen.
Sehr gut.
Und Paps?
Ja?
Danke.
Schon gut.
... sie lassen mich hier nicht schlafen ...
... und dann zeigen sie einem hier so Bilder, was alles mit lesbischen Frauen passiert ...
Mächtige Kräfte werden im Ministerium einiges verändern und dafür sorgen, dass du bald frei bist.
Es wird sich bald alles ändern. Ich bin bei den richtigen Leuten.
Wenn der Zeitpunkt da ist, wird die Person, die mir versprochen hat, dich rauszuholen, alles verändern.
Dann gibt es diese Lager nicht mehr, hoffe ich ...
Aber der Zeitpunkt hängt nur von der Person ab, die mir versprochen hat, dich dort rauszuholen.
Bald werden die Unterdrückten in diesem Land laut sein. Und dann gibt es die Lager nicht mehr.
*klick*
Es wird nicht mehr lange dauern, da bin ich ganz sicher.
Vielleicht schon nächste Woche, vielleicht dauert es aber auch noch etwas länger.
Ich weiß, dass du klug genug bist, um das zu verstehen.
Du hast das Glück, noch jung und naiv zu sein.