Haben Sie einen Augenblick Zeit für mich?
Dialogzeilen
Haben Sie einen Augenblick Zeit für mich?
Ungern.
Ich kann später wiederkommen.
Es dauert gar nicht lange ...
Nein, nein. Sonst nerven Sie mich den ganzen Tag.
Also, schießen Sie los. Die Uhr tickt.
Das sagen sie alle.
Wie läuft es so?
...
Woran arbeiten Sie?
Wie etwa?
Wie ... Reformen, zum Beispiel.
Schwarz, wollen Sie mich verarschen?
Vielleicht.
Nein.
Sie leben gern gefährlich, oder?
Also. Was wollen Sie, Schwarz?
Schnüffeln Sie mir hinterher, Schwarz?
Nicht direkt.
Wie kommen Sie darauf?
Schwarz. Sehe ich aus wie eine Reformerin?
Ja, tun Sie.
Nein, tun Sie nicht.
Sie scheinen noch ein bisschen Menschenverstand im Kopf zu haben.
Arbeiten Sie zur Zeit gerade an Reformpaketen, Frau Fels?
Gut ...
Und damit haben Sie auch Ihre Antwort auf die Frage.
Dann haben Sie eine schlechte Menschenkenntnis.
Fragen Sie doch mal die Kollegen aus Abteilung III.
Wer im Ministerium so merkwürdige Fragen stellt, hat etwas zu verbergen.
Aber Sie haben ja nichts zu verbergen, oder?
Vor dem Großen Anführer nicht. Vor Ihnen - schon.
Aber vielleicht könnten Sie mir die Frage trotzdem beantworten?
Also, ob Sie an Reformen arbeiten, meine ich.
Ich habe auch später noch Zeit, Ihnen Fragen zu stellen.
Es geht ganz schnell.
Was macht Ihre Arbeit so? Haben Sie sehr viel Stress?
Arbeiten Sie gerade an interessanten Dingen, Frau Fels?
Ich, äh, ja.
Ich - äh, nein.
Nicht direkt Ihnen, aber Beamten, die an Reformen arbeiten.
Was, ich? Wie sollte ich Ihnen hinterher schnüffeln?
Hm. Ja, ein bisschen wirken Sie schon reformerisch.
Hm. Nein, eigentlich sehen Sie nicht so aus.