Gut, gut. Aber ich fassen Sie sich kurz, ich habe wenig Zeit.
Dialogzeilen
Gut, gut. Aber ich fassen Sie sich kurz, ich habe wenig Zeit.
Ich möchte unbedingt diesen Brief fertig schreiben.
Arbeiten Sie immer noch?
Was ist das denn für ein Brief?
Nun, ich schreibe auch privat Briefe. Das hat nichts mit der Arbeit zu tun.
Zumindest nicht direkt ...
Schreiben Sie etwa Liebesbriefe?
Schreiben Sie heimlich an Bruno Zweig?
Das geht Sie nichts an, Herr Schwarz! Es hat auch nichts mit der Arbeit zu tun!
Herrn Zweig? Den Wachmann? Wie kommen Sie denn auf den?
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, könnte man sagen.
Pha, wohl kaum! Wahrscheinlich eher Herr Zweig selber.
Aber glauben Sie mir, der ist nicht mein Typ.
Ich will einen gebildeten Mann, nicht so einen groben Klotz.
Einen wie Herrn Noller. Hach, dieses Benehmen, diese Kleidung. Das ist ein Mann von Welt!
Aber was erzähl ich Ihnen da eigentlich?
Behalten Sie das für sich, ja? Und nun lassen Sie mich in Ruhe, ich muss jetzt weiterschreiben.
Ehm ... Wie kommen Sie denn jetzt da drauf?
Nun, ich weiß von Ihrem heimlichen Verehrer. Und wie es scheint, ergeht es Ihnen damit nicht anders.
Herr Noller hat Ihnen von mir erzählt? Was hat er gesagt?
Also, Sie meinen Herrn Zweig, oder? Bruno Zweig?
Reden Sie keinen Unsinn! Herr Zweig tut zwar nett, aber schon auch sehr einfach gestrickt.
Nicht so wie Thomas. Der kennt sich aus in der Welt und ist immer so wahnsinnig gepflegt.
Wenn er doch nur meine Briefe beantworten würde ...
Darf ich Sie etwas Persönliches fragen?
Aber doch nicht jetzt, während ich im Büro sitze und arbeite. Gerne während meiner Pause oder nach Feierabend.
Passt es Ihnen jetzt besser? Ich wollte Sie etwas Persönliches fragen ...
Sie sollten mal eine Auszeit gönnen machen, anstatt noch mehr Post für die in Ihrer Freizeit zu erledigen!
Der Brief scheint dringend zu sein ...
Sagen Sie bloß, es sind Liebesbriefe, Frau Grundig?
Lassen Sie mich raten, Sie schreiben heimlich Briefe an Herrn Zweig, nicht wahr?