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Frank! Hast du die Rechnung nicht gesehen?

Dialogzeilen

Die Polizei hat Kim bei den Steinwand-Protesten angetroffen.

Du hast sicher recht, Schatz. Bitte gib mir etwas Zeit.

Wenn ich jetzt auch noch meinen Posten bei den Jugendpionieren verliere ...

Ganz bestimmt!

... dann guckt uns niemand mehr an. Das Studium für die Kinder - weg.

Da muss es doch noch irgendjemanden geben, der dir etwas schuldet!

Niemand wichtigen ...

Die Staatspolizei sagte, diese Demonstration auf der sie war ...

Stell dir das Mal vor, unsere Tochter in so einer Gesellschaft!

Kim ist nun mal so.

Ich habe mit ihr geredet!

Du nimmst sie immer in Schutz! Kein Wunder, dass sich ihr Benehmen nicht ändert!

Sie ist siebzehn. Es ist schwer, zu ihr durchzudringen.

Glaub mir, wenn ich es versuche, endet das noch übler. Du bist der einzige, der sie erreichen kann, Frank!

Ich denk mir was aus.

Der Bericht lässt sich vielleicht noch aufhalten!

Wenn das Ministerium es weiß, spricht sich das herum und erreicht meine Kollegen!

Wenn niemand den Bericht über Kim für uns aufhält, dann sitzen wir im besten Fall auf der Straße.

Und wenn das im Ministerium bekannt wird, verliere ich auch noch meine Stelle, Frank!

Mach du weiter, als wäre nichts passiert. So schnell arbeiten die Mühlen des Ministeriums nicht.

Was soll ich denn machen?

Wenn du den Bericht über Kim nicht aufhalten kannst, dann sind wir vernichtet, Frank!

Sabine, du siehst so aufgelöst aus! Ist etwas passiert?

Darüber wird doch jetzt bestimmt ein Bericht geschrieben. Der landet dann in Kims Akte im Ministerium!

Eine Pionierleiterin, deren Tochter auf solche Demonstrationen geht? Undenkbar!

Ich fürchte, es gibt dort niemanden mehr, der uns jetzt helfen könnte.

Kim ist eben nicht so wie andere Jugendliche, Sabine.

Ich habe mit ihr geredet, Sabine. Glaube mir!

Sabine, bitte beruhige dich! Ich verspreche: ich denke mir etwas aus.

Aber Sabine, Schatz - was soll ich denn jetzt noch machen?