Es passieren schon sehr viele Veränderungen gerade, oder?
Dialogzeilen
Es passieren schon sehr viele Veränderungen gerade, oder?
Und?
Was sagen Sie dazu?
Seltsam, oder?
Handeln alle Berater des Großen Anführers wirklich in seinem Sinne?
Wenn der Große Anführer Reformen erlässt, ist es also meine Pflicht, sie umzusetzen.
Oder sehen Sie das etwa anders, Schwarz?
Ich, äh, nein, auf keinen Fall.
Arbeiten manche seiner Berater vielleicht mehr für ihr eigenes Wohl, als für seines?
Warum wollen Sie das eigentlich wissen, Schwarz?
Man muss eine Seite wählen.
Nur so ...
Hmmm.
Sie sind schlauer, als ich dachte, Schwarz.
Das heißt aber nicht, dass ich Sie jetzt plötzlich mag.
Haben Sie die neuesten Nachrichten gelesen, Herr Meinhardt?
Selbstverständlich. In meiner Position muss man immer wissen, was vor sich geht.
Worauf wollen Sie hinaus, Schwarz?
Reden Sie Klartext, Mann!
So vieles, was früher verboten war, ist plötzlich erlaubt.
Ich sage Ihnen ehrlich, Schwarz: Die Freiheit ist ein zweischneidiges Schwert.
Die Leute sagen, sie wollen selbst entscheiden, ob sie Äpfel essen oder nicht.
Aber wehe, sie bekommen davon Bauchschmerzen!
Dann ist natürlich das Ministerium daran Schuld. Weil es Äpfel erlaubt hat.
Die Leute sagen, sie wollen selbst entscheiden. Aber die Verantwortung für ihr Handeln, die soll am Ende das Ministerium tragen, Schwarz.
Also Sie und ich. Finden Sie das richtig?
Ja, das ist richtig.
Nein, das ist falsch.
Da haben Sie recht, Schwarz.
Aber man stellt sich schon manchmal Fragen. Zum Beispiel:
Und wenn das so ist, wie bewertet man die Reformen dann?
Kommen alle Reformen wirklich vom Großen Anführer?
Und was sagen Sie dazu, Herr Meinhardt?
Schon seltsam, manches davon, oder?
Man muss schon wissen, wer auf welcher Seite steht ...
Ach, einfach nur so, wissen Sie? Interessehalber.
So hat es der Große Anführer vorgesehen.
Ich wünschte auch, es wäre anders. Aber so sind die Menschen nun einmal.