Bitte nicht, Frank.
Dialogzeilen
Bitte nicht, Frank.
Es war ein Kollege. Er hat meinen Vorgesetzten von Kims Verhaftung erzählt.
Sabine, sag-
Mein Vorgesetzter hat mich vor allen Kollegen bloßgestellt.
Das geht jetzt alles in meine permanente Bürgerakte, Frank. Ich bekomme nie wieder eine Stelle im Erziehungsbereich.
Bitte halt den Mund, Frank! Das ist alles deine Schuld.
Wir waren uns über die Kindererziehung bei Kim nie einig, Frank.
Ich kann gerade nicht mit dir reden.
Habe ich etwas falsch gemacht?
Geht es dir nicht gut, Sabine?
Soll ich dich zu einem Arzt bringen?
Das kommt darauf an, Frank.
Hast du den Erpresser bezahlt?
Nein, Frank. Ich bin nicht krank.
Den, der meinem Vorgesetzten erzählen wollte, dass Kim sich nonkonformem Verhalten schuldig gemacht hat?
Ich habe bezahlt.
Ich habe nicht bezahlt.
Es tut mir-
Bitte sag nicht, dass es dir leid tut. Sonst verlasse ich sofort diese Wohnung, Frank.
Ich glaube dir kein Wort, Frank.
Du hast nicht bezahlt, und jetzt lügst du mir ins Gesicht.
Und wenn du jetzt noch versuchst, dich zu entschuldigen, dann schreie ich.
Ich ... was ist denn vorgefallen?
Dann sagte er, es wäre undenkbar, dass jemand, der nicht mal seine eigene Tochter konform erziehen könne, als Pionierleitung arbeitet.
Er sagte, er könne nicht zulassen, dass ich meinen negativen Einfluss auch auf andere Kinder ausdehne.
Und dann hat er mich fristlos entlassen.
Sabine, ich-
Du hast Kim mit all diesen Sachen durchgehen lassen.
Die Metallringe im Gesicht. Die Frisur. Die Kleider!
Und jetzt warst du nicht einmal in der Lage, den Erpresser zu bezahlen!
Aber dass du es so weit hast kommen lassen werde ich dir nie vergeben.
Bist du wütend? Sabine, habe ich etwas falsch gemacht?
Sabine, du siehst blass aus. Geht es dir nicht gut?
Äh, natürlich habe ich den bezahlt. Warum?
Ich- ... Sabine, nein, ich konnte ihn nicht bezahlen.