Äh, Herr Schwarz? Darf ich Sie kurz stören ...?
Dialogzeilen
Äh, Herr Schwarz? Darf ich Sie kurz stören ...?
Ich kann das Kind nicht behalten, Herr Schwarz!
Im Ministerium werden doch sicher die Ärzte gespeichert, die im Verdacht stehen, illegale Abtreibungen durchgeführt zu haben, oder?
Sind Sie sicher, dass Sie das wollen?
Ich helfe Ihnen.
Ich verspreche nichts.
Ich, äh, ich wende mich eigentlich mit so etwas nicht gern an Leute, die ich nicht kenne ...
Aber Sie arbeiten doch jetzt im Ministerium, oder?
In der Tat. Ich erfülle dort wichtigste Aufgaben.
Was gibt es denn? Brauchen Sie ein Formular?
Ich ... das ist mir schrecklich peinlich.
Sie mit so etwas zu belästigen ...
Das muss Ihnen nicht peinlich sein, Frau Harschberger.
Ich, äh, also, ich habe da diesen Mann kennengelernt. Ich war sehr verliebt.
Er leider nicht. Nach drei Monaten war er wieder weg.
Leider habe ich da jetzt dieses Problem ...
Hat er Sie um Geld betrogen?
Ich ... ich bin schwanger.
Oh.
Und ich ertrage es nicht, wie die mich dann anschauen!
Wenn meine Vorgesetzten in der Bank davon erfahren, dann feuern die mich.
Die können in meiner Akte doch genau einsehen, dass ich unverheiratet bin!
Und meine Wohnungsprivilegien verliere ich auch!
Und dann sitze ich mit dem Kind auf der Straße.
Aber ... warum denn bloß?
So wie Sie jetzt. Kritisch, verurteilend, so als wäre ich eine Schlampe.
Ich, äh ... Was kann ich denn nun für Sie tun, Frau Harschberger?
Können Sie mir vielleicht Namen und Adresse eines Arztes besorgen, der bereit ist mir zu helfen?
Solche Verdachtsfälle werden natürlich gespeichert.
Ich brauche den Namen eines Arztes, der es wegmachen kann.
Es ist mein Leben, Herr Schwarz.
Danke, Herr Schwarz. Ich weiß, es ist viel verlangt.
Ich verstehe, Herr Schwarz.
Leider ist mein Problem ... zeitkritisch.
Bitte seien Sie vorsichtig.
Nun ja ... immerhin sind Sie unverheiratet und haben sich mit diesem Mann eingelassen.
Na und? Der Mann hat sich schließlich auch mit mir eingelassen, oder etwa nicht?
Aber der muss sich jetzt keine Blicke gefallen lassen. Er kann weiter sein Leben leben als wäre nichts gewesen.
Finden Sie das etwa gerecht?
Ich kann verstehen, wenn Sie mir nicht helfen wollen, immerhin kennen Sie mich kaum.
Aber wenn Sie mir doch helfen, werde ich Ihnen unendlich dankbar sein.
So als wäre ich Schuld an meiner Lage.
Ich werde schauen, ob ich in der Datenbank des Ministeriums einen Arzt für Sie finde.
Ich sehe, was ich tun kann. Aber ich kann Ihnen nichts versprechen, Frau Harschberger.