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Äh, Herr Schwarz? Darf ich Sie kurz stören ...?

Dialogzeilen

Im Ministerium werden doch sicher die Ärzte gespeichert, die im Verdacht stehen, illegale Abtreibungen durchgeführt zu haben, oder?

Ich helfe Ihnen.

Ich verspreche nichts.

Ich, äh, ich wende mich eigentlich mit so etwas nicht gern an Leute, die ich nicht kenne ...

In der Tat. Ich erfülle dort wichtigste Aufgaben.

Was gibt es denn? Brauchen Sie ein Formular?

Das muss Ihnen nicht peinlich sein, Frau Harschberger.

Ich, äh, also, ich habe da diesen Mann kennengelernt. Ich war sehr verliebt.

Wenn meine Vorgesetzten in der Bank davon erfahren, dann feuern die mich.

Die können in meiner Akte doch genau einsehen, dass ich unverheiratet bin!

So wie Sie jetzt. Kritisch, verurteilend, so als wäre ich eine Schlampe.

Ich, äh ... Was kann ich denn nun für Sie tun, Frau Harschberger?

Können Sie mir vielleicht Namen und Adresse eines Arztes besorgen, der bereit ist mir zu helfen?

Solche Verdachtsfälle werden natürlich gespeichert.

Nun ja ... immerhin sind Sie unverheiratet und haben sich mit diesem Mann eingelassen.

Na und? Der Mann hat sich schließlich auch mit mir eingelassen, oder etwa nicht?

Aber der muss sich jetzt keine Blicke gefallen lassen. Er kann weiter sein Leben leben als wäre nichts gewesen.

Ich kann verstehen, wenn Sie mir nicht helfen wollen, immerhin kennen Sie mich kaum.

Ich werde schauen, ob ich in der Datenbank des Ministeriums einen Arzt für Sie finde.

Ich sehe, was ich tun kann. Aber ich kann Ihnen nichts versprechen, Frau Harschberger.